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Meister der Herzen ...

... waren wir eh schon, nach unserem Erfolg gegen die selbsternannten Ligafavoriten aus Schwerte. Nun ist ein spitzfindiger Mensch darauf gekommen, dass Sprockhövel II mit dem notgedrungenen Ersetzen ihres besten Spielers gegen uns einen Spieler eingesetzt hat den sie nicht mehr hätten einsetzen dürfen... und schwupp... sind wir Meister.
Schade, für die Sprockhöveler, die wirklich gut gespielt haben. Fragt man sich, welcher 'Nicht-West-Spieler' sich da so sehr für die unterste West-Liga interessiert. Und Respekt vor all denen, die sich von so was nicht frustrieren lassen.


(15.06., Sprockhövel) Nachdem Schwerte durch eine Serie unqualifizierter Äußerungen den nötigen Ansporn geliefert hatte und die Sprockhöveler ihren Top Star an die eigene Erste ausleihen mussten stand der Wind gut, für eine Meisterschaft unserer sympathischen Helden. Kulttrainer Scholle aquirierte zudem auch den routinierten Haudegen Jens, der schon dem Düsseldorf-Spiel seine persönliche Handschrift verlieh. Leider konnte er diesmal nicht in der Art glänzen, wie man es noch von vor knapp 15 Jahren von ihm gewohnt war. Eine krankheihtsbedingte Absage von Love kompensierte Trainer Scholle durch eine taktische Finesse, diesmal in eigener Sache: er wechselte sich kurzer Hand selbst ein und sicherte sich damit den Gewinn der internen Einzelwertung der Lokomotive. Durch souveräne 6-2 Punkte gegen den designierten Mitaufsteiger zeigte er nachdrücklich seine Skills auch außerhalb der Coaching Zone. Wie sich im weiteren Verlauf des Abends herausstellte, zeigt auch das Charity-Projekt der PR-Abteilung der Lokomotive, in dessen Rahmen unser Startrainer einem Dortmunder Vorortsverein zu kostenlosen Trainingseinheiten zur Verfügung steht, langsam Wirkung.

Aber weiter zum Spiel.

Auch der Gegner wartete mit einer taktischen Finesse auf, setzte der Dortmunder Alt-Herren-Riege gleich mehrere Fohlen entgegen und brachte zudem mit Altmeister Jochen Hahnel eine unberechenbare Komponente. Hut ab, meine Herren!
Gleich zu Beginn konnten Ritter Rost und Dr.Evil die Lokomotive mit 4-0 in Front schießen. Im weiteren Spielverlauf gelang es jedoch nicht, diesen Vorsprung weiter auszubauen, so dass es letztendlich die gleiche Achse war, die kurz nach der Halbzeit zum Stande von 12-12 eben diesen Vorsprung auch wieder verspielte. 14-14 noch kurz vor dem Abpfiff. Ein bärenstarker Ritter Rost konnte einen Rückstand gegen Jochen Hanhel wieder wettmachen. Leider vergab nebenan der sichtlich geschaffte Onkel Scholle seine knappe Führung in den letzten Minuten der Partie und die Meisterschaft glitt sanft dahin. Ein Kompliment an die Sprockhöveler, die den Verlust ihres Protagonisten gut weggesteckt haben und toll (für meine Begriffe ein bisschen zu toll) paroli geboten haben. Auf ein Neues nächstes Jahr in der Regionalliga!
Wie man weiterhin hört, scheuen die Jungs des Vorortsvereins um Voldemort das direkte Duell in der nächsten Saison und haben sich stattdessen feige aus der Regionalliga verdünnisiert. (Wir verstehen das...)

Die aktuelle Tabelle gibt's hier oder hier. Die der vergangenen Saison findet sich hier


Einzelwertung

Name Eures Lieblingshelden Sp Pkte Tore
Onkel Scholle 9 49-23 172:126
Ritter Rost 8 43-21 150:96
Dr.Evil 6 41- 7 118:59
Painbringer 6 38-10 117:67
Phantomias 4 15-17 78:77
Andy 1 6-2 23:14
Daniel 1 6-2 20:16
Jens 2 6-10 23:29
TafkaP 2 6-10 20:40
Keek 1 0-8 15:29

Lokomotive by night...

22.10. Borussia Schwerte - Omega 15-17 56:59
14.11. Omega - Ostwestfalen Magic II 22-10
25.11. Düsseldorf II - Omega 11-2155:75
10.12. Neandertal - Omega 15-1757:61
28.02. Omega - Gevelsberg III 16-1679:73
12.05. Sprockhövel III - Omega 9-2344:69
12.05. Sprockhövel IV - Omega 2-3048:94
14.05. M'gladbach HB - Omega 3-2947:84
18.05. Preußen Waltrop III - Omega 12-2076:82
15.06. Sprockhövel II - Omega 17-15 45:50



(18.05., Herne) Englische Wochen bei der Lokomotive. Bei dem kurzer hand vom Heim- zum Auswärtsspiel umdefinierten Match gegen die Reserve von Waltrops Reserve brachte Trainer Scholle das beste an den Filz, was Dortmunds Tipp Kick derzeit zu bieten hat. Dem war auch gut so. Vor den Toren der altehrwürdigen Westfalia 04 schien es beim Stand von 16-8 für unsere vier Helden nur so, als sei alles in trockenen Tüchern. Man hatte nicht mit der Zähigkeit der Gegner gerechnet. So oblag es Michelle und unserem Startrainier himself, den Erfolg in allerletzter Minute unter Dach und Fach zu bringen.
Man darf mit Spannung auf das letzte ausstehende Duell gegen Sprockhövel warten.
Hochrechnungen bezüglich der Lokomotive in der kommenden Saison werden an dieser Stelle weiterhin nicht verraten...

Die aktuelle Tabelle gibt's hier oder hier. Die der vergangenen Saison findet sich hier

(14.05., Mönchengladbach) Der Versuch, als erste Mannschaft der Tipp-Kick-Geschichte zwei Punktspiele simualtan an verschiedenen Orten auszutragen ist leider gescheitert. Dazu Ritter Rost:

Guter Versuch, aber falscher Ansatz, Gero. Auf Freiwilligkeit zu hoffen ist natürlich fatal. Da könnte man auch gleich in den Raum rufen "Wer bringt den Müll raus?". Da melden sich auch immer alle gleichzeitig.
Meine Theorie: Delegieren, belohnen, bestrafen. Und wenn nicht, werden eure Konterfeis mit Weichzeichner und der Unterschrift "Ich bin ein langweiliger Familienvater" oder "Früher war ich ein Frauenheld - hilfe ich bin verliebt" oder "Mein Beruf schafft mich - was war noch gleich ein Hobby?" auf Youtube mit Hintergrundmusik von Frank Duval oder Chris Norman veröffentlicht.
Le Marquis.

Beim Aufeinandertreffen der vermutlich chaotischsten beiden Teams der Liga trat die gute alte Lokomotive denn nicht mit ihrer kompletten Soko-Niederrhein an, dafür kam aber mit Daniel der 10. Spieler der Saison zum Einsatz und machte seine Sache denn auch ganz gut. Insgesamt kam es zu einem nie gefährdeten Start-Ziel-Sieg gegen die Vertreter aus der Metropole der falschen Borussia.
Durch die Siege der letzten Spiele bleibt die Vorgabe unseres Startrainers aus seiner Antrittsrede weiterhin machbar: Meister mit den meisten eingesetzten Spielern zu werden. Hierzu darf man mit Spannung auf die letzten beiden Partien gegen Sprockhövel II und Waltrop III warten.
Am Rande des Gladbach-Spiels gab es auch noch eine wegweisende Entscheidung über die Lokomotive in der kommenden Saison -- welche wird hier aber noch nicht verraten...

(12.05., Sprockhövel) Eine Hand auf den Rücken gebunden, einbeinig und zu dritt - so hätte es gegen die Sprockhövler Jugend vielleicht nicht gereicht. Also sattelte Ritter Rost noch in letzter Sekunde sein Pferd, um die Lokomotive wieder auf 4 Räder zu stellen. Hochmotiviert und Topfit waren die Jungspunde aus Sprockhausen ein würdiger Gegner, der sich letztendlich aber gegen die mit breiter Brust und maximaler Entspannung angetretenen Omeganer mit 9:23 geschlagen geben musste (Love 8:0, Scholle 6:2, Wayne 6:2, Felix 3:5). Erst einmal warmgespielt und 2 Bier später lief es dann gegen die Frauenriege der Ennepetälisten weitaus geschmeidiger. Von den in vollem Vereinsornat angetretenen Mädels zeigte sich sich lediglich Felix peripher beeindruckt, ansonsten gab's beim 30:2 nur blütenweiße Westen auf Dortmunder Seite.

(28.02., Waltrop) Trainer Scholle aka Guido Westerwelle hatte den Fokus der jüngeren Vergangenheit etwas zu stark auf Außebpolitik gelegt. Von einer Veletzungsserie gepeinigt gelang es im trotzdem, gegen die Reserve der Gevelsberger Reserve eine Schlagkräftige Truppe aus dem Hut zu zaubern - allen voran Felix (Phantomias): lange nicht in Erscheinung getreten aber scheinbar nix verlernt (wo bleibt eigentlich das versprochene Pils von Eurer Barbecue-meisterschaft???). Edel-Joker Keek spielte auf der Position des Punktelieranten. Scholle selbst spielte in einer für ihn geradezu ungewohnt lässigen Art und Weise das Zünglein an der Waage. Sehr souverän manövrierte er das Team geradesoeben an der Niederlage vorbei. Hut ab, für dieses taktische Filtestückchen!

(13.12., Neandertal) Kulttrainer Scholle brachte gegen Neandertal überraschend den angeschlagenen Superstar TaakaSC (the artist also known as Santa Claus), konzentrierte damit die gegnerische Offensive, so dass die anderen drei Akteure nahezu uneghindert ihr Spiel entfalten konnten. TaakaSC und Dr.Evil egalisierten sich gegenseitig, Love egalisierte sich selbst, und der gewohnt souverän aufspielende John Wayne zog wie immer sein Ding durch und brachte den vierten Saisonerfolg unter Dach und Fach.
Einfach genial!

(25.11., Düsseldorf) Ein weiteres Punktspiel - ein weiterer kongenialer Schachzug unseres Genietrainers Scholle: diesmal bestand er darin, den ehemaligen Kollegen von Dr.Evil Jens zu rekrutieren und sich kurzerhand selbst einzuwechseln, so dass eine bunte, leicht senile, aber rüstige SG-Retro entstand. Mit drei Aktiven Kickern der Lokomotive sowie drei ehemaligen Kickern der Vereine Borsig-Kick Dortmundmund und des VfT Lunestedter Hunters entstand ein personelles Übergewicht, dass in der ersten Runden ausgenutzt werden konnte, um über 4:0 bis auf 11:5 davonzuziehen. Eine Leichtsinnsrunde der Achse John Wayne / Dr.Evil ließ kurzfirstig so etwas wie Spannung aufkeimen, diese war jedoch nicht von Bestand, da die beiden Counterparts wieder unmittelbar für klare Verhältnisse sorten.
Somit bleibt die Lokomotve überraschend auch im dritten Spiel unbesiegt. Als nächster Spieltermin zeichnet sich der 10.11. im Neandertal ab. Es stellt sich mehr und mehr die Frage, wann der Zaubertrank ausgeht und welchen Trumpf der Trainer diesmal aus dem Ärmel zu schütteln vermag...

(14.11., Sonne) Auch nach dem zweiten Saisonspiel gegen Minden zeigt sich die Lokomotive jungfräulich unbefleckt. Trainer Scholle gelang dabei mit der Aufstellung abermals eine taktische Meisterleistung. Mittlerweile zeichnet der Geniestreich seiner Verpflichtung ab. Das Quartett aus Andy, Felix, Love und unserem Spielertrainier behielt sicher mit 22:10 (gegen allersngs auch nur drei Mindener) die Oberhand. Die nächsten Schweren Gegner lauern in der englischen Woche am 25. und 26. November in Düsseldorf und dem Neandertal. Möge das Glück unseren Helden auch weiterhin hold sein...

(22.10., Schwerte) Ein Saisonauftakt wie aus dem Bilderbuch: Coach Scholle verzichtete zum Saisonauftakt gegen die Schweter Borussia zugunsten des Routiniers TafkaP auf den neuen Stern der Lokomotive - Andy - der sich noch im Testspiel für die Auswahl aufgedrängt hatte. Ein wahrer Geniestreich. Der senile Tattergreis wurde mit 6-2 Punkten zum Matchwinner der Partie. Gemeinsam mit Spielertrainer Scholle himself (bis dahin punktlos) verhalfen sie der schon aussichtslose Partie im Schlussdurchgang noch zu einem würdevollen Ausklang. Die Altstars Painbringer und John Wayne verkamen daneben zu Galionsfiguren - regungslos wie Tipp-Kick-Männchen. Kann Schwerte damit schon alle Titelträume begraben?

Nach dem Rückzug in die Verbandsliga warten in der kommenden Saison 10 Gegner auf unsere sympathischen Helden. Als Favoriten lassen sich wage die ebenfalls abgestiegene Schwerter Borussia sowie vor allem der neugegründete TKF Neandertal, Preußen Waltrop III und eventuell die Reserve aus Sprockhövel ausmachen. Für eine nähere Einschätzung unserer Gegner verweist das Kicker-Sonderheft diesmal auf andere Quellen. Die aktuelle Tabelle findet sich für gewöhnlich hier. Die der vergangenen Saison findet sich hier
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